Landkreis Fürstenfeldbruck
Kloster Fürstenfeld
(Ehemalige Zisterzienserabtei)
Stadt Fürstenfeldbruck
Landkreis Fürstenfeldbruck
Das 1263 gestiftete Zisterzienserkloster erhielt ab 1691 seine barocke Klosteranlage. Im Zuge der Säkularisation wurde das Kloster 1803 aufgehoben; die Anlage gelangte anschließend in Privatbesitz. Heute nutzt die Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern, Fachbereich Polizei, die ehemaligen Konventgebäude. Diese sind nicht öffentlich zugänglich.
Das Veranstaltungsforum Fürstenfeld auf dem ehemaligen Klosterareal bietet Raum für Seminare, Tagungen, Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen, Kabarett und Produktpräsentationen sowie für saisonale Veranstaltungen wie Oster- und Weihnachtsmärkte.
Heutige Ansichten:
Fotos: © Marion Creyaufmüller
Innenansichten Klosterkirche St. Mariä Himmelfahrt:
Fotos: © Marion Creyaufmüller
Das Klosterstüberl mit Biergarten liegt direkt gegenüber der Klosterkirche
www.klosterstueberl.de
Ansichten Klosterstüberl:
Fotos: © Marion Creyaufmüller
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750 Jahre Kloster Fürstenfeld: Die dramatische Gründungsgeschichte
Quelle: © veranstaltungsforum – www.youtube.com
Nicht alle Mönche waren Heilige
Hinter den ehrwürdigen Mauern des Zisterzienserklosters Fürstenfeld ging es nicht immer so friedlich und fromm zu, wie man vermuten könnte.
Trotz strenger Ordensregeln waren auch die Mönche nicht vor menschlichen Schwächen gefeit. Diebstahl, Verstöße gegen das Keuschheitsgelübde und sogar schwere Verbrechen wie Brandstiftung oder Mord gehörten zu den Verfehlungen, mit denen sich die klösterliche Gerichtsbarkeit auseinandersetzen musste.
Wer gegen die Regeln verstieß, musste mit empfindlichen Strafen rechnen. Diese reichten von Nahrungsentzug und körperlicher Züchtigung bis zur Einsperrung im Klosterkerker. Selbst hinter Klostermauern war also längst nicht jeder ein Heiliger.
Franziskanerkloster Grafrath-Unteralting
(Ehemaliges Benediktinerkloster)
Gemeinde Grafrath-Unteralting
Landkreis Fürstenfeldbruck
Die Anfänge des Klosters gehen auf eine frühmittelalterliche Stiftung des Grafen Rasso zurück. 1836 übernahmen Franziskaner die Betreuung der Wallfahrt.
Die vor 1678 errichtete Gebäudegruppe umfasst den zweigeschossigen Konventsbau mit steilem Satteldach, ein langgestrecktes, erdgeschossiges Nebengebäude mit Satteldach und befenstertem Kniestock sowie ein erdgeschossiges Ökonomiegebäude mit Satteldach. Ein massiver, überdachter Gang verbindet die Anlage mit der Wallfahrtskirche.
Historische Ansichten:
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Heutige Ansichten:
Fotos: © Marion Creyaufmüller
Wallfahrtskirche St. Rasso
Die zwischen 1688 und 1695 errichtete und 1695 geweihte Wallfahrtskirche St. Rasso entstand über einem älteren Vorgängerbau. Ihre heutige Innenausstattung ist wesentlich von der Rokokoumgestaltung des 18. Jahrhunderts geprägt. Im Zentrum des Kirchenraums liegt das ursprüngliche Stiftergrab unter einer spätmittelalterlichen Grabplatte; die Gebeine des heiligen Rasso ruhen in einem Glasschrein auf dem Hochaltar.
Ansichten Wallfahrtskirche St. Rasso:
Fotos: © Marion Creyaufmüller
Innenansichten Wallfahrtskirche St. Rasso:
Fotos: © Marion Creyaufmüller
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Heimatgschichtn – in der Wallfahrtskirche St. Rasso in Grafrath
Quelle: © münchen.tv – www.youtube.com
Die Gründung des Klosters – ein Speerwurf entscheidet
Einer alten Sage zufolge soll Graf Rasso einst auf seiner Burg Ratzenberg bei Wildenroth gestanden und über die Amper geblickt haben.
Der fromme Graf hatte beschlossen, zum Ausgleich für seine Sünden ein Kloster zu errichten. Doch wo sollte es entstehen? Kurzerhand schleuderte er seinen Speer mit gewaltiger Kraft über den Fluss und bestimmte, dass genau dort, wo dieser niederfiele, sein Kloster erbaut werden sollte.
Der Speer landete auf einer Insel zwischen den Armen der Amper. An dieser Stelle ließ Rasso schließlich das Kloster Grafrath errichten.
Der Überlieferung zufolge entsagte er später selbst seinem weltlichen Leben und trat als Mönch in seine Gründung ein.
Wehrkirche
Wehrkirche Fußberg
(Sankt Ulrich)
Gemeinde Maisach-Fußberg
Landkreis Fürstenfeldbruck
Die im 12. oder 13. Jahrhundert erbaute Wehrkirche St. Ulrich dient heute als Filialkirche. Die ehemals befestigte romanische Chorturmanlage mit niedrigem Turm wurde in frühgotischer Zeit verändert. Zur Ausstattung gehören neuromanische Altäre mit teilweise gotischen Skulpturen.
Heutige Ansichten:
Fotos: © Marion Creyaufmüller













































