Hoch über dem Tal der Berchtesgadener Ache liegt Schloss Fürstenstein auf einem markanten Felssporn bei Bad Reichenhall. Die eindrucksvoll gelegene Anlage mit ihren massiven Mauern und dem weiten Blick über das Saalachtal zählt zu den ältesten Herrschaftssitzen des Berchtesgadener Landes und erinnert an die jahrhundertelange Bedeutung der Region als Grenz- und Verwaltungsraum zwischen Bayern und Salzburg.
HISTORIE Die Ursprünge von Fürstenstein reichen bis ins Mittelalter zurück. Bereits im 12. Jahrhundert bestand auf dem Felsen eine befestigte Anlage zur Sicherung der wichtigen Verkehrswege zwischen Salzburg und Reichenhall.
Errichtet wurde die Burg vermutlich von den Erzbischöfen von Salzburg, die ihren Einfluss im Grenzgebiet zum Herzogtum Bayern sichern wollten.
Im Laufe der folgenden Jahrhunderte entwickelte sich Fürstenstein zu einem bedeutenden Pfleg- und Verwaltungssitz des Erzstifts Salzburg. Gleichzeitig diente die Burg der Kontrolle der Handelswege und der Salztransporte durch das Saalachtal.
Während des Mittelalters und der frühen Neuzeit wurde die Anlage mehrfach erweitert und an militärische Anforderungen angepasst.
Im 16. und 17. Jahrhundert erfolgten Umbauten, bei denen Teile der mittelalterlichen Burg zu einem schlossartigen Verwaltungssitz umgestaltet wurden.
Nach der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts verlor Fürstenstein zunehmend seine politische und militärische Bedeutung. Die Anlage ging später in Privatbesitz über.
Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurde Schloss Fürstenstein mehrfach restauriert und instand gesetzt. Dabei blieb der historische Charakter der ehemaligen Burganlage weitgehend erhalten.
Heute befindet sich Schloss Fürstenstein in Privatbesitz und zählt zu den markanten historischen Anlagen des Berchtesgadener Landes.
ARCHITEKTUR Schloss Fürstenstein präsentiert sich als ehemalige Höhenburg mit schlossartigen Erweiterungen aus späteren Jahrhunderten.
Besonders charakteristisch ist die exponierte Lage auf einem steilen Felssporn oberhalb des Tales. Die massiven Mauern und die geschlossene Bauweise vermitteln bis heute den Eindruck einer wehrhaften mittelalterlichen Burg.
Der heutige Baubestand umfasst Gebäudeteile unterschiedlicher Epochen. Neben mittelalterlichen Mauerresten finden sich Umbauten der Renaissance und der frühen Neuzeit.
Typisch sind die schlichten Fassaden, die kleinen Fensteröffnungen sowie die an das Gelände angepasste Bauweise entlang des Felsrückens.
Durch die Verbindung aus Burgcharakter und späteren Wohnbauten besitzt Schloss Fürstenstein bis heute eine besonders eindrucksvolle Silhouette innerhalb der Berglandschaft des Saalachtales.
WISSENSWERTES Schloss Fürstenstein lag über Jahrhunderte an einer wichtigen Grenz- und Handelsroute zwischen Bayern und Salzburg. Besonders der Salzhandel spielte für die Region eine große wirtschaftliche Rolle, weshalb Burgen und Verwaltungssitze entlang der Verkehrswege strategisch von großer Bedeutung waren.
Foto: © Marion Creyaufmüller
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Schloss Fürstenstein
Fürstensteinweg 14
83471 Berchtesgaden
fon +49-171-6153159
Internet
Markt Berchtesgaden • Landkreis Berchtesgadener Land
Eigentümer: Max Aicher Unternehmensgruppe











