• Lustschloss Ismaning im Landkreis München
Überschrift - Lustschloss Ismaning im Landkreis München

Mitten im historischen Ortskern von Ismaning erhebt sich das ehemalige Lustschloss Ismaning als bedeutendes Zeugnis barocker Schlossbaukunst nördlich von München. Die elegante Anlage mit ihrer langgestreckten Fassade und den weitläufigen Gartenbereichen erinnert an die Zeit, als die Freisinger Fürstbischöfe hier einen repräsentativen Sommersitz vor den Toren der Residenzstadt unterhielten.

HISTORIE Die Geschichte des Schlosses Ismaning ist eng mit dem Hochstift Freising verbunden. Bereits im Mittelalter befand sich hier ein bischöflicher Besitz mit Verwaltungssitz und Hofmark.

Im 17. Jahrhundert entschlossen sich die Freisinger Fürstbischöfe, die ältere Anlage zu einem repräsentativen Lust- und Sommerschloss auszubauen. Besonders unter Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing und Liechteneck entstanden umfangreiche Neubauten und Gartenanlagen.

Der neue Schlossbau diente weniger militärischen Zwecken als vielmehr der höfischen Repräsentation und dem sommerlichen Aufenthalt der geistlichen Landesherren. Gleichzeitig entwickelte sich Ismaning zu einem beliebten Aufenthaltsort des Freisinger Hofes.

Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss mehrfach erweitert und barock ausgestaltet. Besonders die Gartenanlagen und Innenräume spiegelten den repräsentativen Anspruch der Fürstbischöfe wider.

Mit der Säkularisation von 1803 endete die Herrschaft des Hochstifts Freising. Das Schloss ging zunächst in staatlichen Besitz über und wurde später unterschiedlich genutzt.

Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts erfolgten mehrere Umbauten und Restaurierungen. Trotz verschiedener Veränderungen blieb der historische Charakter der Anlage weitgehend erhalten.

Heute dient das ehemalige Lustschloss kulturellen und kommunalen Zwecken und zählt zu den bedeutendsten historischen Bauwerken des Landkreises München.

ARCHITEKTUR  Das Schloss Ismaning präsentiert sich als elegante barocke Schlossanlage mit klar gegliederten Fassaden und repräsentativer Wirkung.

Besonders charakteristisch ist der langgestreckte Hauptbau mit seiner ruhigen symmetrischen Gestaltung, wie sie typisch für barocke Lustschlösser des süddeutschen Raumes war.

Die ursprünglichen Gartenanlagen orientierten sich an den Idealen barocker Gartenkunst mit Sichtachsen, Terrassen und geometrischen Strukturen.

Im Inneren entstanden repräsentative Säle und Wohnräume, die den höfischen Ansprüchen der Freisinger Fürstbischöfe entsprachen.

Obwohl einzelne Bereiche im Laufe der Jahrhunderte verändert wurden, vermittelt die Anlage bis heute den Charakter eines barocken Sommerschlosses vor den Toren Münchens.

WISSENSWERTES / ANEKDOTE Das Schloss Ismaning war über lange Zeit eng mit der höfischen Kultur der Freisinger Fürstbischöfe verbunden. Besonders in den Sommermonaten fanden hier Feste, Empfänge und Jagdgesellschaften statt. Durch die Nähe zu München galt Ismaning zugleich als beliebter Rückzugsort fernab der geschäftigen Residenzstadt.

Lustschloss Ismaning im Landkreis München

Foto: © Marion Creyaufmüller

xxx

Noch kein Bild vorhanden

Foto: © Marion Creyaufmüller

xxx

Noch kein Bild vorhanden

Foto: © Marion Creyaufmüller

xxx

Noch kein Bild vorhanden

Foto: © Marion Creyaufmüller

xxx

Heutige Nutzung

icon Ausstellung

Galerie
Abwechslungsreiche Ausstellungsprogramm, das alle Gattungen zeitgenössischer Kunst umfasst; jährlich finden fünf bis sieben Ausstellungen statt; die Galerie ist nur während der Ausstellungen geöffnet
Öffnungszeiten:
Di-Sa von 14.30-17 Uhr; So 13-17 Uhr

Barrierefreiheit
Der Pavillon ist nur über Treppen zu erreichen und leider nicht barrierefrei zugänglich

Hunde
Informationen liegen derzeit nicht vor

Lustschloss Ismaning im Landkreis München

Foto: © Marion Creyaufmüller

xxx

Kontakt

Galerie im Schlosspavillon Ismaning
Schlossstraße 1
85737 Ismaning
fon +49-89-966852
www.schlosspavillon-ismaning.de

Gemeinde Ismaning • Landkreis München
Eigentümer: Gemeinde Ismaning