Stadt München-Schwabing
Eigentümer: Erzbistum München und Freising
Am östlichen Rand des Englischen Gartens liegt Schloss Suresnes eingebettet in einen weitläufigen Park mit altem Baumbestand. Das elegante klassizistische Palais zählt zu den bedeutenden Landsitzen des 19. Jahrhunderts in München und erinnert bis heute an die enge Verbindung der Wittelsbacher mit den Gartenanlagen des Englischen Gartens.
HISTORIE Die Geschichte von Schloss Suresnes begann im frühen 19. Jahrhundert. Kurfürst Karl Theodor ließ an dieser Stelle zunächst ein kleineres Landhaus errichten.
Seinen heutigen Namen erhielt das Schloss in Erinnerung an die französische Stadt Suresnes bei Paris, die Kurfürst Max Emanuel während seines Exils kennengelernt hatte.
Zwischen 1803 und 1808 entstand unter Kurfürst beziehungsweise später König Max I. Joseph ein neuer klassizistischer Schlossbau. Die Planung erfolgte unter der Leitung des Hofarchitekten Karl von Fischer.
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde Schloss Suresnes vor allem als privater Landsitz und Sommeraufenthalt genutzt. Gleichzeitig entwickelte sich die Umgebung des Englischen Gartens zu einem bevorzugten Wohn- und Erholungsgebiet des Münchner Adels.
Später befand sich das Schloss zeitweise im Besitz verschiedener Mitglieder des Hauses Wittelsbach sowie anderer privater Eigentümer.
Während des Zweiten Weltkriegs erlitt die Anlage Schäden, konnte jedoch in den folgenden Jahrzehnten restauriert werden.
Heute befindet sich Schloss Suresnes in Privatbesitz. Teile der historischen Parkanlagen sind weiterhin erhalten.
ARCHITEKTUR Schloss Suresnes präsentiert sich als eleganter klassizistischer Bau mit klar gegliederten Fassaden und zurückhaltender Ornamentik.
Besonders charakteristisch ist die harmonische Verbindung von Gebäude und Landschaft. Der Schlossbau öffnet sich mit seinen großen Fenstern zum umliegenden Park und zum Englischen Garten.
Die Architektur folgt den Idealen des frühen Klassizismus mit symmetrischen Fassaden, ausgewogenen Proportionen und vergleichsweise schlichter Gestaltung.
Im Inneren besaß das Schloss repräsentative Wohn- und Empfangsräume, die teilweise reich ausgestattet waren. Ein Teil der historischen Ausstattung ging im Laufe der Zeit verloren oder wurde verändert.
Zusammen mit den Gartenanlagen vermittelt Schloss Suresnes bis heute den Eindruck eines ruhigen höfischen Landsitzes am Rand der Residenzstadt.
WISSENSWERTES Der Name „Suresnes“ verweist auf die gleichnamige französische Stadt westlich von Paris. Solche Namensübertragungen waren im europäischen Adel des 18. und 19. Jahrhunderts nicht ungewöhnlich und sollten häufig an prägende Aufenthalte oder kulturelle Vorbilder erinnern.
Foto: © Marion Creyaufmüller
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Foto: © Marion Creyaufmüller
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Foto: © Marion Creyaufmüller
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Tagen
Der Vortragssaal, das Herzstück des Tagungszentrums, kann für Veranstaltungen, Meetings, Tagungen, Seminare und Fortbildungsveranstaltungen bis zu 600 Personen gemietet werden; zusätzlich können das Atrium und der Park für Pausen und Begegnungen genutzt werden; alle Tagungsräume sind mit hochwertiger und funktionstüchtiger Technik ausgestattet
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Gästezimmer
Liebevoll eingerichtete Zimmer nach dem Motto „Klassik trifft Moderne“
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Standesamtliche Trauungen
Mit seinem barocken Charme, den kunstvoll gestalteten Räumen und dem wunderschönen Schlossgarten bietet das Schloss eine traumhafte Kulisse für Trauungen, die an wenigen Terminen im Jahr möglich sind
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Barrierefreiheit
Das Schloss verfügt über keinen Aufzug und ist ungefähr 150 Meter von der Rezeption entfernt
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Hunde
Das Mitbringen von Tieren ist nicht gestattet
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Das Schloss wird in erster Linie als Tagungsstätte von der Katholischen Akademie Bayern genutzt und ist für Publikumsverkehr nicht zugänglich
Foto: © Marion Creyaufmüller
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Schloss Suresnes
Werneckstrasse 24
80802 München
fon +49-89-38102-0 (Rezeption Tagungs- und Gästehaus)
fon +49-89-38102-111 (Akademieveranstaltungen)
Internet








