Überschrift - Schloss Allmannshausen (Unterallmannshausen) im Landkreis Starnberg

Direkt oberhalb des Starnberger Sees liegt Schloss Allmannshausen eingebettet zwischen alten Baumgruppen und der sanft zum Wasser abfallenden Landschaft des westlichen Seeufers. Die ehemalige Hofmarksanlage zählt zu den stilleren historischen Adelssitzen des Landkreises Starnberg und verbindet ländliche Schlossarchitektur mit der besonderen Atmosphäre des Würmseegebietes.

HISTORIE Die Geschichte von Allmannshausen reicht bis ins Mittelalter zurück. Bereits früh bestand hier ein kleiner adeliger Sitz mit zugehörigen Gütern und landwirtschaftlichen Flächen.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Anwesen mehrfach zwischen verschiedenen regionalen Adelsfamilien und Grundherren. Wie viele kleinere Hofmarken am Starnberger See war Allmannshausen eng mit der Verwaltung der umliegenden Besitzungen verbunden.

Die ursprüngliche Hofanlage wurde in der frühen Neuzeit schrittweise erweitert und zu einem schlossartigen Landsitz ausgebaut.

Besonders im 17. und 18. Jahrhundert entstanden Umbauten und Modernisierungen, die der Anlage ihre heutige Grundstruktur verliehen. Gleichzeitig entwickelten sich Wirtschaftsgebäude und Gartenbereiche weiter.

Durch die reizvolle Lage am Starnberger See gewann Allmannshausen im 19. Jahrhundert zunehmend Bedeutung als sommerlicher Rückzugsort wohlhabender Familien und des regionalen Adels.

Mit dem Ende der Hofmarksrechte verlor das Schloss zwar seine frühere politische Bedeutung, blieb jedoch weiterhin bewohnt und wurde laufend instand gehalten.

Auch im 20. Jahrhundert erfolgten verschiedene Restaurierungen und Anpassungen an moderne Nutzungen, wobei der historische Charakter der Anlage weitgehend erhalten blieb.

Heute befindet sich Schloss Allmannshausen in Privatbesitz und zählt zu den geschichtsträchtigen Landsitzen am Westufer des Starnberger Sees.

ARCHITEKTUR  Schloss Allmannshausen präsentiert sich als schlichter, ländlich geprägter Schloss- beziehungsweise Gutshofbau mit typisch oberbayerischem Charakter.

Besonders charakteristisch sind die klar gegliederten Fassaden, die hohen Dächer sowie die harmonische Einbindung in die See- und Hügellandschaft des Würmseegebietes.

Zum historischen Ensemble gehören neben dem Hauptgebäude auch ehemalige Wirtschaftsgebäude, Hofflächen und Gartenbereiche, die den ursprünglichen Charakter einer Hofmarkanlage bis heute erkennen lassen.

Die Architektur verbindet einfache herrschaftliche Formen mit der ruhigen Eleganz eines landschaftlich geprägten Adelssitzes.

Gerade die Nähe zum Starnberger See verleiht der Anlage ihre besondere Atmosphäre zwischen Schloss, Parklandschaft und Wasser.

WISSENSWERTES / ANEKDOTE Der Starnberger See entwickelte sich bereits im 19. Jahrhundert zu einer der bevorzugten Sommerregionen des Münchner Adels und Großbürgertums. Zahlreiche kleinere Schlösser und Landsitze entlang des Ufers wurden damals erweitert oder modernisiert, da die Gegend wegen ihrer ruhigen Lage und der Nähe zur Residenzstadt München als besonders exklusiv galt.

Foto: © Marion Creyaufmüller

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Heutige Nutzung

icon Kinder

Jugendfreizeitstätte
für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien, Klassen, Seminare, Musikproben…; großer Park mit direktem eigenen Seezugang; viele Sport- und Freizeitmöglichkeiten; riesiger Schlosssaal mit Bühne für bis zu 250 Personen, 3 Tagungsräume und professioneller Veranstaltungstechnik

icon Hotel

Übernachten
156 Betten und 30 jugendgerechte Mehrbettzimmer

Barrierefreiheit
Informationen liegen derzeit nicht vor

Hunde
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Schloss Allmannshausen im Landkreis Starnberg

Foto: © Marion Creyaufmüller

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Kontakt

Schloss Allmannshausen
WDL Starnberger See gGmbH – Jugendschloss
Assenbucher Str. 101
82335 Berg
fon +49-8151-9619-0
www.wdl.de

Gemeinde Berg-Allmannshausen • Landkreis Starnberg
Eigentümer: Freistaat Bayern