In Ingolstadt-Etting liegt ein Anwesen, dessen Name heute weit imposanter klingt, als es seine aktuelle, eher bodenständige Erscheinung vermuten lässt. Das Schloss Drachenfels ist ein typisches Beispiel für einen oberbayrischen Edelsitz, der sich über die Jahrhunderte vom wehrhaften Gutshof zur bürgerlichen Gaststätte wandelte.
HISTORIE xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
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Dort wo heute die Gaststätte zur Einkehr lädt, stand im Mittelalter das Schlösschen Drachenfels, das seinen Namen wohl aus dem Wappen der Familie Wurm, einem geflügelten, vierfüßigen Drachen erhielt.
Nach dem Abgang der Familie Wurm kam das Schlösschen an die Chlingensberger. Der letzte adelige Besitzer war Johann Baptist Rupert Freiherr von Bodmann, der am 16. April 1848 zu Ingolstadt starb.
Schließlich wurde es 1895 von der Familie Hainzinger erworben. Zunächst als Bauernhof mit kleiner Wirtsstube betrieben, wurde der Schankbetrieb im Laufe der Generationen weiter ausgebaut und hat sich heute als “Schlosswirt” einen Namen gemacht.
Das „Schloss Drachenfels“ bei Ingolstadt ist heute ein eher stilles Zeugnis der Geschichte, das im Schatten des prächtigen Neuen Schlosses steht. Es handelt sich um die Überreste eines einstigen Ansitzes, der heute vor allem als Gaststätte und historischer Fixpunkt im Dorfleben bekannt ist. Chronik der Jahrhunderte Die Wurzeln dieser Anlage liegen im Dunkeln des Mittelalters, doch ihre dokumentierte Geschichte beginnt mit dem niederen Adel der Region. Mittelalter & Ursprung: Der Name „Drachenfels“ leitet sich vermutlich nicht von einem Felsen ab, sondern vom Wappen der Familie Wurm, die dort ihren Sitz hatte. Ein geflügelter Drache (oft als „Wurm“ bezeichnet) zierte ihr Siegel und gab dem Anwesen seinen markanten Namen. 17. Jahrhundert: Der heutige Kernbau des Schlösschens wurde in dieser Zeit neu errichtet oder grundlegend umgestaltet. Es diente als Landsitz für verschiedene adelige Familien, darunter die Chlingensberger, die über Generationen hinweg die Geschicke des Ortes Etting mitprägten. 19. Jahrhundert bis heute: In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erfolgten umfangreiche Aus- und Umbauten, die dem Gebäude sein heutiges Erscheinungsbild gaben. Nachdem der letzte adelige Besitzer das Anwesen verlassen hatte, wandelte sich die Nutzung hin zu einer zivilen und gastronomischen Bestimmung.
ARCHITEKTUR Schlichter Adel auf dem Lande Im Gegensatz zur monumentalen Spätgotik des Neuen Schlosses in der Stadtmitte präsentiert sich das Schloss Drachenfels als typischer landschaftlicher Adelssitz. Die Architektur ist funktional und bodenständig, mit den für die Region typischen massiven Mauern und einer klaren Fenstergliederung. Die Umbauten des 19. Jahrhunderts fügten Elemente hinzu, die den Übergang vom wehrhaften Schlösschen zum repräsentativen Gutshof markieren. Heute ist vor allem der Charakter als Schlossrest in Ingolstadt-Etting erhalten, der in die gemütliche Atmosphäre einer bayerischen Gaststätte eingebettet ist.
Foto: © Marion Creyaufmüller
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Foto: © Marion Creyaufmüller
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Foto: © Marion Creyaufmüller
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Restaurant
Bayerische Küchentradition und regionale Küche; ökologisch erzeugte Produkte von heimischen Erzeugern; Schlossterrasse in Schlosshof
Öffnungszeiten:
Mo-Sa ab 17 Uhr; So+FT 11.30-14 Uhr und nach Absprache
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Heiraten • Feiern • Tagen
im großen „Festsaal“, der sich in einem der noch erhaltenen Räume des früheren Schlosses Drachenfels befindet
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Hotel
Gemütliche Einzel- und Doppelzimmer in ruhiger Lage
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Barrierefreiheit
Informationen liegen derzeit nicht vor
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Hunde
Informationen liegen derzeit nicht vor
Foto: © Marion Creyaufmüller
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Schlosswirt Etting
Schlossgasse 8
85055 Ingolstadt
fon +49-841-38157
www.schlosswirt-etting.de
Stadt Ingolstadt-Etting
Eigentümer: Familie Hainzinger














