Auf einem langgestreckten Bergrücken oberhalb von Beilngries im beschaulichen Naturpark Altmühltal thront das Schloss Hirschberg, eine der gewaltigsten Burganlagen Bayerns
HISTORIE Die Geschichte von Hirschberg beginnt als wehrhafte Residenz der mächtigen Grafen von Grögling-Hirschberg, die im 12. Jahrhundert hier ihren Stammsitz errichteten. Als das Geschlecht um 1305 erlosch, fiel das Erbe an die Fürstbischöfe von Eichstätt, die die Burg über ein halbes Jahrtausend lang als Jagdschloss und Sommerresidenz prägen sollten. Doch die Anlage war nicht immer ein Ort der höfischen Muße: In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und erneut durch einen verheerenden Brand im Jahr 1760 wurde die Substanz schwer gezeichnet. Erst der große barocke Umbau unter Fürstbischof Raymund Anton von Strasoldo verlieh dem Schloss seine heutige, prachtvolle Gestalt und machte es zu einem der bedeutendsten Repräsentationsbauten des Barocks in Bayern.
Im 12. Jahrhundert errichteten die Grafen von Grögling-Hirschberg auf dem markanten Bergsporn eine mächtige romanische Burg. Unter Graf Gebhard VII. erreichte das Geschlecht seinen Zenit; sie waren einflussreiche Berater der Kaiser und gehörten zu den mächtigsten Familien Bayerns. Als jedoch Gebhard VII. im Jahr 1305 kinderlos verstarb, endete die Ära der Hirschberger jäh. Es folgte ein erbitterter Erbstreit zwischen den bayerischen Herzögen und dem Hochstift Eichstätt, der schließlich dazu führte, dass die Burg in den Besitz der Fürstbischöfe von Eichstätt überging.
Über Jahrhunderte hinweg nutzten die Bischöfe Hirschberg als ihren wichtigsten Sommersitz und Jagdschloss. Doch das Schicksal der Burg war oft dunkel: Im Dreißigjährigen Krieg plünderten und verwüsteten schwedische Truppen die Anlage. Kaum war die Burg mühsam wieder instand gesetzt, ereilte sie im Jahr 1760 eine Katastrophe: Ein verheerender Brand, ausgelöst durch einen Blitzschlag, legte weite Teile der mittelalterlichen Bausubstanz in Schutt und Asche.
Was heute das Auge des Betrachters fesselt, ist die Antwort auf diesen Brand. Fürstbischof Raymund Anton von Strasoldo erkannte die Chance, aus den Trümmern eine moderne, absolutistische Residenz zu erschaffen. Zwischen 1760 und 1764 beauftragte er die bedeutendsten Baumeister seiner Zeit, darunter Mauritio Pedetti, die Ruine in ein barockes Prachtschloss zu verwandeln.
ARCHITEKTUR Die Architektur von Schloss Hirschberg ist ein beeindruckendes Zeugnis barocker Symmetrie und Herrschaftsarchitektur. Besonders prägend ist die gewaltige, über 150 Meter lange Schaufassade, die dem Tal zugewandt ist. Mit ihren drei markanten Pavillonbauten und dem rhythmischen Spiel der Fensterachsen strahlt sie eine monumentale Ruhe aus.
Foto: © Marion Creyaufmüller
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Foto: © Marion Creyaufmüller
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Foto: © Marion Creyaufmüller
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Tagen
Verschiedene Seminar- und Meditationsräume sowie Säle für Veranstaltungen und Tagungen; ausgestattet mit Seminarraumtechnik
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Gastronomie
für Tagungsgäste Buffet zum Frühstück und zum Abendessen; dreigängiges Menü zum Mittagessen; Kaffee und Kuchen am Nachmittag; Auf Wunsch ist auch ein festliches Essen oder ein kalt-warmes Buffet möglich
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Übernachten
Das Tagungshaus verfügt über 64 Zimmer. Davon sind 26 Einzel- und 38 Zwei-Bett-Zimmer
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Besichtigung
nur im Rahmen von öffentlichen Führungen; zu sehen sind unter anderem der Rittersaal, das historische Treppenhaus, der Kaisersaal, die Johanneskapelle und die Marienkapelle
So Nachmittag
Touristik-Verband Beilngries
fon +49-8461-8435
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Barrierefreiheit
Informationen liegen derzeit nicht vor
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Hunde
Informationen liegen derzeit nicht vor
Foto: © Marion Creyaufmüller
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Schloss Hirschberg
Hirschberg 70
92339 Beilngries
fon +49-8461-6421-0
www.tagungshaus-schloss-hirschberg.de
Stadt Beilngries • Landkreis Eichstätt
Eigentümer: Diözese Eichstätt














