Am westlichen Ufer des Königssees liegt St. Bartholomä vor der imposanten Kulisse der Berchtesgadener Alpen. Die weltbekannte Wallfahrtskirche mit den charakteristischen Zwiebeltürmen und das ehemalige Jagdschloss zählen zu den eindrucksvollsten historischen Ensembles des Berchtesgadener Landes.
HISTORIE Die Geschichte von St. Bartholomä reicht bis ins Mittelalter zurück. Bereits im 12. Jahrhundert bestand an dieser abgelegenen Stelle am Königssee eine kleine Kapelle.
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich St. Bartholomä zu einem bedeutenden Wallfahrtsort innerhalb der Fürstpropstei Berchtesgaden. Besonders Fischer und Schiffsleute verehrten den heiligen Bartholomäus als Schutzpatron.
Die heutige Kirche entstand überwiegend im 17. Jahrhundert unter Fürstpropst Cajetan Anton Notthafft von Weißenstein. Gleichzeitig wurden die bestehenden Gebäude erweitert und neu gestaltet.
Das benachbarte Jagdschloss beziehungsweise ehemalige Jagdhaus diente den Berchtesgadener Fürstpröpsten und später den Wittelsbachern als Unterkunft während der Jagden im umliegenden Gebirge.
Durch die abgeschiedene Lage am Königssee blieb die Anlage über lange Zeit nur auf dem Wasserweg erreichbar. Gerade diese Abgeschiedenheit machte St. Bartholomä zu einem besonderen Rückzugs- und Wallfahrtsort.
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Königssee zunehmend zu einem beliebten Reiseziel. Damit gewann auch St. Bartholomä immer größere Bekanntheit weit über Bayern hinaus.
Heute zählt das Ensemble aus Kirche, ehemaligem Jagdschloss und Nebengebäuden zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Nationalparks Berchtesgaden.
ARCHITEKTUR Das ehemalige Jagdschloss präsentiert sich als schlichter alpenländischer Bau mit traditioneller Dachform und enger Verbindung zur benachbarten Wallfahrtskirche.
Besonders prägend für das Gesamtbild sind die roten Zwiebeltürme der Kirche St. Bartholomä, die sich vor der Felskulisse des Watzmann-Massivs erheben.
Die Gebäude wurden bewusst an die alpine Landschaft angepasst und besitzen eine vergleichsweise zurückhaltende Gestaltung.
Zum historischen Ensemble gehören neben Kirche und ehemaligem Jagdschloss auch Wirtschaftsgebäude, Bootsanlagen sowie kleinere Nebengebäude entlang des Seeufers.
Die einzigartige Lage zwischen steilen Felswänden, See und Hochgebirge macht St. Bartholomä zu einem der bekanntesten Bildmotive Bayerns.
WISSENSWERTES St. Bartholomä war über Jahrhunderte nur mit Booten über den Königssee erreichbar. Noch heute gelangen die meisten Besucher ausschließlich auf dem Wasserweg zu der kleinen Halbinsel am Westufer des Sees.
Foto: © Marion Creyaufmüller
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Foto: © Marion Creyaufmüller
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Foto: © Marion Creyaufmüller
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Foto: © Marion Creyaufmüller
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Restaurant
Traditionell bayrische und doch moderne Küche; Frisches aus See und Jagd, aber auch vegetarische und vegan Gerichte; idyllischer Wirtsgarten im Schatten alter Kastanienbäume mit rund 400 Sitzplätzen am Fuße der imposanten Watzmann Ostwand
Öffnungszeiten:
Der Betrieb hat nur an Heilig Abend geschlossen
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Heiraten und Feiern
in historischen, ursprünglichen Räumen – bayrische Wirtshausidylle in der Jagerstubn und der Kleine Festsaal sowie der Große Festsaal und das Königszimmer bieten sich für Feierlichkeiten bis zu 250 Personen an
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Trauungen
Für die Trauungszeremonie bietet sich die Wallfahrtskirche an
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Veranstaltungen
Die „Königs-Serenade“ erfreut sich in den Sommermonaten einmal im Monat größter Beliebtheit, Bartholomä-Kirchweih, Wild-, Kräuter-, Bärlauch, Fisch- und Schwammerlwochen; Erdbeer- und Spargelzeit
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Barrierefreiheit
Informationen liegen derzeit nicht vor
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Hunde
Informationen liegen derzeit nicht vor
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Mit den Elektrobooten der Schifffahrt Königssee erreicht man St Bartholomä an 364 Tagen im Jahr
Informationen:
fon +49-8652-963617
Foto: © Marion Creyaufmüller
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Traditionsgaststätte Sankt Bartholomä
St. Bartholomä 1
83471 Schönau am Königssee
fon +49-88652-964937
www.bartholomae-wirt.de
Gemeinde Schönau (Königsee)-Sankt Bartholomä • Landkreis Berchtesgadener Land
Eigentümer: xxx








