Landkreis Mühldorf am Inn
Kloster Au am Inn
(Ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift und jetziges Franziskanerinnenkloster)
Markt Gars am Inn-Au am Inn
Landkreis Mühldorf am Inn
Das um 780 gegründete Kloster, das 1122 in ein Augustiner-Chorherren-Stift umgewandelt wurde, ging 1803 nach der Auflösung im Zuge der Säkularisation in Privatbesitz über
1853 erwarben die Dillinger Franziskanerinnen die Gebäude, gründeten 1854 die Kongregation der Franziskanerinnen und betreuen hier eine heilpädagogische Einrichtung zur Bildung und Lebensbegleitung für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche
Bayerische Tradition und uriges Ambiente im Bräustüberl Au am Inn
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Au am Inn – Klosterkirche
Quelle: © sakralarchitektur – www.youtube.com
Der Klosterbrand von 1686
1686 zerstörte ein verheerendes Feuer nicht nur Teile des Klosters, sondern auch einen bedeutenden Schatz seiner Geschichte. Rund 1000 wertvolle Handschriften fielen den Flammen zum Opfer. Mit ihnen verschwand ein über Generationen gehütetes Wissen, das unwiederbringlich verloren ging.
Kloster Gars am Inn
(Ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift und jetziges Kloster der Redemptoristen)
Markt Gars am Inn
Landkreis Mühldorf am Inn
Das 768 gegründete, SS. Maria und Radegundis geweihte Kloster war von 1122 bis 1803, dem Jahr der Auflösung im Zuge der Säkularisation in Bayern ein Augustiner-Chorherrenstift und seit 1858 ein Redemptoristenkloster, in dessen Gebäuden sich Unterrichts- und Verwaltungsräume eines staatlichen Gymnasiums sowie ein Institut für Lehrerfortbildung befinden; die frühbarocke Klosterkirche „Mariä Himmelfahrt und St. Radegundis“ gilt als die erste Barockkirche auf deutschem Boden
Das Klostercafé bietet köstliche Speisen mit österreichischem Touch und hausgemachte Kuchen sowie Eis von Meisterhand
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Drohnenflug Kloster Gars am Inn
Quelle: © Michaelsbund – www.youtube.com
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Drohnenflug Kloster Gars am Inn
Quelle: © Drohnenflug Federkiel & DPEGT – www.youtube.com
Der bayerische Fra Angelico
Der Redemptoristenbruder Max Schmalzl (1850–1930) verbrachte einen Großteil seines Lebens im Kloster Gars am Inn. Als außergewöhnlich begabter Kirchenmaler schuf er zahlreiche religiöse Kunstwerke und wurde wegen seiner eindrucksvollen Malereien als „bayerischer Fra Angelico“ bezeichnet. Auch im Kloster Gars hinterließ er seine Spuren: 1885 gestaltete er die Privatkapelle der Redemptoristen. Seine Werke schmücken zudem den ehemaligen Kapitelsaal. 1930 starb der Künstler im Kloster Gars.
Foto: © Marion Creyaufmüller
„Abendmahlszene“ (Ausschnitt) aus „Missale Romanum“, Verlag Pustet Regensburg, 1923
Ab 1884 bebilderte Max Schmalzl im Stil der Nazarener illustrieren das Missale Romanum, wobei er insbesondere Mittel der Ornamentarisierung einsetzte. Das „Schmalzl-Missale“ war das am häufigsten gedruckte und verwendete Messbuch im späten 19. und in der ersten Hälfe des 20. Jahrhunderts.
Kollegiatstift Mühldorf
Stadt Mühldorf am Inn
Landkreis Mühldorf am Inn
Das 1610 gegründete Kollegiatstift wurde 1803 aufgehoben; Verhandlungen über eine Wiedererrichtung des Stifts 1844 und 1852 blieben ohne Ergebnis; Die 1251 erbaute Stiftskirche St. Nikolaus (heutige Stadtpfarrkirche) ist zumindest in Teilen älter als das Mühldorfer Kollegiatstift
Pastellzeichnung:
© Marion Creyaufmüller
Heutige Ansichten:
Fotos: © Marion Creyaufmüller
Kloster Ramsau
(Ehemaliges Kloster der Augustinereremiten)
Gemeinde Reichertsheim-Ramsau
Landkreis Mühldorf am Inn
Im 1412 gegründeten, der Heiligen Maria, St. Augustinus und St. Georg geweihten Kloster, das 1802 im Zuge der Säkularisation aufgelöst wurde und zunächst in Privatbesitz kam, sind Wohngemeinschaften mit Wohnplätzen für geistig behinderte Menschen untergebracht
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Kloster Sankt Veit
(Ehemalige Benediktiner-Abtei)
Stadt Neumarkt-Sankt Veit
Landkreis Mühldorf am Inn
Das 1121 gegründete und St. Veit geweihte Kloster, das 1708 nach einem Brand größtenteils neu errichtet wurde, gelangte 1829 in Privatbesitz und beherbergt seit 1952 ein Altenheim; die ehemalige Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche St. Vitus umgewidmet
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Die Kirche Sankt Veit in Neumarkt-Sankt Veit
Quelle: © Marco Kühne – www.youtube.com
Kloster St. Josef (Zangberg)
(Schloss Zangberg)
Gemeinde Zangberg
Landkreis Mühldorf am Inn
Die Schlossgebäude, die auf eine Burg aus dem Jahr 1000 zurückgehen, wurden 1862 an die Schwestern der Heimsuchung Mariä, einen Orden der Salesianerinnen verkauft und seither als Kloster St. Josef geführt, in dem sich heute die BSH Academy der BSH Hausgeräte GmbH sowie Schulungsräume der Capgemini sd&m befinden; im Ahnensaal werden gelegentlich Konzerte veranstaltet
Heutige Ansichten:
Fotos: © Marion Creyaufmüller
Innenansichten Klosterkirche Herz Jesu:
Fotos: © Marion Creyaufmüller
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Kloster Zangberg – ein Portrait
Quelle: © Herbert Winklehner – www.youtube.com
Historische Ansicht:
„St. Erasmus weist den Schwestern von der Heimsuchung Mariä den Weg nach Zangberg“ – Gemälde von Karl Baumeister, München, 1870 – Foto von © Marion Creyaufmüller
Der Patron der Schlosskapelle
Das Altarblatt zeigt den heiligen Erasmus, wie er den Ordensschwestern (den Salesianerinnen, die das Schloss 1862 übernahmen) symbolisch den Weg nach Zangberg weist; das Gemälde war bis 1965 das Bild des rechten Seitenaltars (St. Erasmusaltar)
Kloster St. Theresia
(Schloss Stadl)
Gemeinde Unterreit-Stadl
Landkreis Mühldorf am Inn
Das 1715 erbaute ehemalige Schloss, ein zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach sowie das „Rächlgut“ aus dem 16. und 17. Jahrhundert ging Anfang des 18. Jahrhunderts an das Kloster Gars; 1715 bis 1716 wurde hier der Pfarrhof Wang gebaut, der seit 1964 als Mutterhaus des Klosters St. Theresia der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser genutzt wird
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